Die Berliner Freiwilligenbörse wird veranstaltet von

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Die Berliner Freiwilligenbörse wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.
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3. Börsentag: Kurshoch für Bürgerschaftliches Engagement in der Hauptstadt

Im Wappensaal des Roten Rathauses schwoll das Parkettrauschen bereits nach Läuten der Börsenglocke gegen 11.00 Uhr merklich an. Zuvor hatten Staatssekretärin Monika Helbig, Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement, Senatskanzlei Berlin, Carola Bluhm, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin, und Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ mit Vertretern von mehr als 90 Organisationen die 3. Berliner Freiwilligenbörse eröffnet. Danach herrschte an den 88 Ständen reger Andrang. Mehr als 400 Besucher wurden allein in der ersten Börsenstunde gezählt.

Das Motto „Ehrenamt tut gut!“ zog auch diesmal Berlinerinnen und Berliner an, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder nach einer sinnvollen Tätigkeit waren. Die Idee, sich in kurzer Zeit über die enorme Themenbreite, die die Hauptstadt für ein Engagement bietet, zu informieren, kommt an. Überraschung immer wieder in den Gesichtern der Besucher, wenn sie von Stand zu Stand die Vielfalt der Gelegenheiten des Anpackens, Zuhörens, Vorlesen etc. in allen Bezirken und Kiezen entdeckten.

Bis 17.00 Uhr waren 23 ehrenamtliche Börsen-Lotsen unterwegs und standen den Besuchern mit Rat und Tat im Börsentrubel zur Verfügung. „Technik war es nicht, Natur auch nicht, aber im Bereich Internationales, da wurde der Gast fündig.“ Dieses Aha-Erlebnis und die Freude, individuelle Kompetenzen und Erfahrungen einerseits zu erkennen und andererseits einbringen zu können, teilten Lotsen und Besucher in den Beratungsgesprächen hundertfach am Tag. Die Möglichkeit, sich ganz gezielt nach seinen Interessen beraten zu lassen, wurde ununterbrochen von den mehr als 2.000 Besuchern in den sechs Börsenstunden genutzt.

Auch die Aussteller zogen positive Bilanz zum Börsenschluss: „Ein toller Tag mit vielen neuen aktiven Freiwilligen.“ Bürgerschaftliches Engagement steht bei den Berlinerinnen und Berlinern hoch im Kurs. Geselligkeit, Mitgefühl und gute Laune gibt es als Boni obendrauf.

Zum Ausspannen und Auftanken hatte die "Freiwilligen-Lounge" im Säulensaal geöffnet. Dort sorgte für das Catering und die Wohlfühl-Atmosphäre die Schülerfirma Mobilé. Dass der Börsenerfolg kein Zufall ist, ist zudem auch den 20 ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund - an Garderobe, Technik und im Börsen-Büro - zu verdanken.

Veranstaltet wurde die Berliner Freiwilligenbörse erneut von der Landesfreiwilligenagentur Berlin in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“. Sie wurde gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.